FINANCIAL LINES Products

KMC bietet Unternehmen, Geschäftsführern und Vorständen die nachfolgenden, bedarfsgerechten Versicherungslösungen und Deckungskonzepte

1. D&O / Vermögensschadenhaftpflicht für Unternehmensleitung

Versichert sind die täglichen Stolpersteine denen Unternehmensleiter u.a. durch die unendliche Einhaltung aller gesetzlichen Rahmenbedingungen und Compliance-Regeln im Innen- und Außenverhältnis ausgesetzt sind.
Wobei interessant ist, dass nur etwa 10% der Schäden durch Ansprüche von außen an die Unternehmensleitung herangetragen werden.
Regelmäßig führen Ansprüche  des Unternehmens und der Anteilseigner zu zivilrechtlichen Schadensersatzansprüchen, mit nachfolgend strafrechtlichen Ermittlungen, deren Folgen unkalkulierbar sind.
Im Gegensatz zur Betriebs-Haftpflicht Versicherung ist die D&O also eine Berufs-Haftpflicht für die Organe eines Unternehmens, das dieses zu deren Gunsten abschließt.
Spannend wird es, wenn, wie durch höchstrichterliche Entscheidung vorläufig entschieden wurde, versicherte Organe berechtigt sind, ihren versicherungsrechtlichen Freistellungsanspruch an die versicherte Gesellschaft abtreten können, sie aber im Innenverhältnis die versicherte Geschäftsführung haftbar machen möchte.
Dieser sog. Direktanspruch - als Deckungs- und Haftungsanspruch gegen den Versicherer - zeigt die unbekannten Risiken, denen eine Geschäftsführung ausgesetzt sein kann.
Aufgrund der noch überschaubaren Kosten für diese Versicherung, sollten wegen unvorhersehbarer Anwaltskosten und der teilweise jahrelangen Prozessdauer die Höhe der Versicherungssumme ausreichend bemessen sein.
Sinnvoll ist in dieser komplexen Situation, die Einbeziehung einer Straf-Rechtsschutz-Versicherung, die Kostenschutz im Ermittlungs- und Ordnungswidrigkeitsverfahren bietet und das nicht nur gegen die Geschäftsführung, sondern auch gegen das Unternehmen, einschließlich der Kosten für Gutachter und/oder Recherchekosten.
Versichert sind also persönliche Haftungsrisiken von Organen juristischer Personen durch die Abwehr unbegründeter Ansprüche und die Freistellung begründeter Ansprüche.
Insbesondere empfiehlt sich die D&O-Versicherung für folgende Unternehmensformen:

  1. GmbH
  2. GmbH & Co.KG
  3. eGmbH
  4. Aktiengesellschaften (AG)
  5. Unternehmergesellschaften (UG)
  6. Genossenschaften (e.G.)
  7. KG und KG a.A. *
  8. OHG*
  9. Vereine (e.V.)

*sofern eine persönliche gesetzliche Organhaftung besteht
Geschäftsführer (Directors) und Kontrollorgane (Officers) von Unternehmen haften also persönlich für Schäden, die sie Dritten oder dem Unternehmen in ihrer Eigenschaft als Organ durch eine schuldhafte Pflichtverletzung zufügen.
Der Verschuldungsmaßstab ist die Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns, der sehr eng ausgelegt wird und selbst bei kleinsten Fahrlässigkeiten dem Organ gesamtschuldnerisch zur Last gelegt werden kann.
Die Beweislast wird umgekehrt und trifft in einem evtl. Prozess die Organe, die eine Nicht-Pflichtverletzung beweisen müssen!
Durch das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG), wonach in der D&O-Versicherung ein Pflichtselbstbehalt für Vorstände zwingend vorgeschrieben ist, bieten wir über Versicherer eine besondere Lösung für eine private Deckung gegen diesen Selbstbehalt.
KMC arbeitet deshalb in diesem komplexen Risikofeld ausschließlich mit langjährig erfahrenden Risikoträgern zusammen, deren Schadenserfahrungen und Expertisen weltweit erprobt sind.

2. Vermögensschaden-Haftpflicht-Risiken

Beratende Berufe wie z.B.

  • Rechtsanwälte
  • Notare
  • Steuerberater
  • Wirtschaftsprüfer
  • Insolvenzverwalter
  • Unternehmensberater
  • Dienstleistungsunternehmen
  • Immobilienmakler
  • Sachverständige
  • Haus- und Grundstücksverwalter
  • Facility Manager
  • Verwaltungsbeiräte

genießen durch Ihre Beratung ein besonderes Vertrauen Ihrer Auftraggeber, tragen aber auch ein hohes Maß an Verantwortung und Risiken im Schadensfall.
KMC bietet deshalb mit einem Kooperationspartner eine individuelle und innovative Versicherungslösung, die konkret auf diesen besonderen Bedarf zugeschnitten ist.

3. Cyber-Risiken

Unbekannte oder plötzlich auftretende Störungen im Datenschutz- und in Netzwerken, einschließlich der Nutzung von EDV-Systemen und dem Internet, sind hier gegen Schadensersatzansprüchen Dritter versichert, wie ebenso eigener Schäden und dem dadurch entgangenem Gewinn wegen einer Betriebsunterbrechung.
Datenlecks und Datenverluste führen erfahrungsgemäß zu Albträumen der Geschäftsführung und Organe.
Cyber-Attacken durch Hacker können Server lahmlegen und zu Vertrauensverlusten bei Kunden, sowie Erpressungsforderungen zu nicht geringen finanziellen Verlusten führen.
KMC kennt diese Dominoeffekte einer Cyberkrise und bietet über Spezialversicherer ein Konzept mit umfassender Beratung an, unterstützt durch darauf spezialisierte Anwaltskanzleien und Unternehmen der Daten-Rekonstruktion und Forensik, um diese Risiken und finanziellen Folgen so gering wie möglich zu halten.
Nutzen Sie die umfassenden Spezialkenntnisse unseres Partners in diesem besonderen Risikofeld, die keine Ihrer Fragen unbeantwortet lassen.

4. Home-Office-Risiken

Grundsätzlich ist der Versicherungsschutz einer bestehenden Cyber-Versicherung durch eine Home-Office-Nutzung der Mitarbeiter nicht gefährdet und es besteht keine Notwendigkeit eine Gefahrenerhöhung anzuzeigen, wenn folgendes sichergestellt ist:

  • Jedes für geschäftliche Zwecke genutzte Gerät – unabhängig ob privat oder vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt – erfüllt das gleiche IT Sicherheits- und Datenschutz-Niveau wie das Unternehmensnetzwerk.
  • Dies ist zweifelsfrei durch den IT-Dienstleister zu klären und zu dokumentieren. Das gilt vor allem bei der Nutzung von privaten Geräten, mit denen auf geschäftliche Cloud-Systeme zugegriffen werden kann, wie ebenso auf den verschlüsselten VPN-Zugang (Remote-Desktops, E-Mails, Dateiordner) oder Software-as-a-Service –SaaS- (G Suite oder Office 365) die ebenfalls keine meldepflichtigen Gefahrenerhöhungen erforderlich machen, solange die Einhaltung des gleichen IT-Sicherheitsstandards des Unternehmens gewährleistet ist.

Sollten diese Standards nicht erfüllt sein, liegt eine anzeigepflichtige Gefahrenerhöhung vor und sollte unmittelbar beseitigt bzw. gemeldet werden, damit der Versicherungsschutz nicht untergeht.
Besonders wichtig ist die Meldung einer Gefahrenerhöhung bei der Verarbeitung von Zahlkartendaten wie z.B. Payment Card Information (PCI), unabhängig ob auf einem privaten oder betrieblichen Gerät.
Weitere konkrete Empfehlungen zum sicheren Arbeiten im Home-Office stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) oder die Agentur der Europäischen Union für Cybersicherheit (ENISA) zur Verfügung.

5. Vertrauensschaden-Risiken

Einbrüche, Diebstahl, Unterschlagung, Veruntreuung, Betrug, Cyber-Kriminalität und Fälschungen verursachen in vielen Unternehmen hohe Verluste, mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen und Vertrauensverlusten bei Mitarbeitern und Geschäftspartnern.
Durch unsere Zusammenarbeit mit einem führenden europäischen Risikoträger finden wir für jede Branche individuelle Versicherungskonzepte.

6. IT-Haftpflicht-Risiken

Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologie finden in diesem Produkt Sicherheit gegen Schadensersatzansprüche Dritter für Personen-, Sach- und Vermögensschäden für die sie haftbar gemacht werden.
Eine Besonderheit ist die individuelle Anpassung unseres Deckungskonzepts an eine Vielzahl von Berufen wie z.B. auch an Unternehmens- und Personalberater und durch optionale Mitversicherung von Eigenschaden-Deckung, Beschaffenheitsgarantien und Projektverzögerungen.
Auch hier führt unsere Kooperation mit einem Spezialversicherer zu passgenauen Lösungen und Deckungskonzepten.

 

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